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Beurteilung / Schullaufbahn

 

Zweite Hälfte des   1. Semesters Am Ende des   Schuljahres
1./2. Kl. Elterngespräch Lernbericht ohne Noten
3./4./5. Kl. Elterngespräch Lernbericht mit Noten
6. Kl.
Übertrittsbericht und Übertrittsgespräch vor Ende Februar Lernbericht mit Noten

 

Das Elterngespräch

Das Elterngespräch ist ein wichtiger Teil der Zusammenarbeit zwischen den Eltern und der Schule. Hier wird die schulische und persönliche Entwicklung der Kinder besprochen. Es dient als Standortbestimmung während des ersten Semesters.

Im gemeinsamen Gespräch werden:

  • Beobachtungen zum Leistungsstand sowie zum Arbeits-, Lern- und Sozialverhalten ausgetauscht und erläutert.
  • Überlegungen zur Entwicklung von Stärken und zur Behebung von Schwächen angestellt.
  • Unterstützungsmöglichkeiten für die Kinder besprochen und geplant.

 

Selbstbeurteilung

Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich eine Meinung über die eigene Person zu bilden. Ab der ersten Klasse werden sie schrittweise an die Selbstbeurteilung heran geführt. Bestandteil der Selbstbeurteilungen sind die Sachkompetenz sowie das Arbeits-, Lern- und Sozialverhalten. Die Lehrperson bespricht die Selbstbeurteilung mit den Schülerinnen und Schülern.

 

Der Beurteilungsbericht

Der Beurteilungsbericht gibt Auskunft über die Sachkompetenz sowie das Arbeits- und Lernverhalten. Grundlage für die Beurteilung in den einzelnen Fächern bilden die Ziele des Lehrplans. Die Beurteilung erfolgt in den ersten beiden Schuljahren mit Worten und ab dem 3. Schuljahr mit den Noten 6 bis 1. Neben ganzen können auch halbe Noten gesetzt werden. Die Note entsteht nicht allein aus dem arithmetischen Mittel von Lernkontrollen, sondern auch aus der Beurteilung der Qualität von Produkten sowie Prozess begleitender Beobachtungen. Die Eltern erhalten den Beurteilungsbericht in der Dokumentenmappe am Ende des Schuljahres zur Einsicht und geben ihn unterschrieben der Schule zurück. Am Ende des 6. Schuljahres wird den Erziehungsberechtigten die Dokumentenmappe ausgehändigt.

 

Schullaufbahnentscheide

Beurteilungsbericht und Gespräch dienen als Grundlage für den Schullaufbahnentscheid. In der Regel treten die Schülerinnen und Schüler ins nachfolgende Schuljahr über.

Andere Schullaufbahnentscheide sind ebenfalls möglich:

  • die Zuweisung in eine besondere Klasse
  • die Wiederholung eines Schuljahres
  • das Überspringen eines Schuljahres

Die Schulleitung trifft auf Antrag der Lehrerkonferenz die Schullaufbahnentscheide. Der Entscheid wird den Eltern schriftlich zugestellt. (Übertritt ins nächste Schuljahr: Eintrag im Beurteilungsbericht. Andere Schullaufbahnentscheide: Brief der Schulleitung.) Mit dem Entscheid werden die Erziehungsberechtigten auch über den Rechtsweg ( Beschwerdemöglichkeit) orientiert.

 

Individuelle Förderung

Jedes Kind hat Anrecht auf eine seinen Fähigkeiten angepasste Bildung, Förderung und Schulung. Für Schülerinnen und Schüler, welche die Lernziele der Klasse fortgesetzt nicht erreichen können – oder für Kinder, die von den Lernzielen deutlich unterfordert sind -, können reduzierte individuelle Lernziele (rILZ) bzw. erweiterte individuelle Lernziele (eILZ) festgelegt werden.

 

Das Übertrittsverfahren

Darüber wird am Anfang der fünften Klasse anlässlich eines Elternabends orientiert. Hier die wesentlichen Punkte:

  • Der Übertritt in die Sekundarstufe I findet in der Regel nach dem 6. Schuljahr statt. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler in die Real- oder Sekundarschule überwiesen.
  • Die Zuweisung in die entsprechende Schule wird anhand des Arbeits- und Lernverhaltens in allen Fächern und der Sachkompetenz in den Fächern Deutsch, Französisch und Mathematik gefällt. Grundlage für das Übertrittsverfahren ist der Beurteilungsbericht der fünften Klasse und die Beurteilung des ersten Semesters der sechsten Klasse.
  • Die Eltern erhalten im sechsten Schuljahr bis Ende Januar den Übertrittsbericht und das Übertrittsprotokoll. Danach findet das Übertrittsgespräch zwischen Lehrerschaft, Eltern und Schülerin oder Schüler statt. Ziel ist es, aufgrund der Sicht aller Beteiligten zu einem gemeinsamen Zuweisungsantrag zu gelangen. Der Übertrittsbericht und das Übertrittsprotokoll werden bei diesem Gespräch von allen Beteiligten unterschrieben.
  • Die Orientierungsarbeiten, die vorgängig im November/Dezember durchgeführt werden, dienen den Lehrkräften dazu, den eigenen Beurteilungsmassstab zu überprüfen und zusammen mit den Lehrkräften des Einzugsgebiets der Sekundarstufe Beurteilungen zu diskutieren. Sie sind kein Kriterium des Übertrittsentscheides.
  • Der Sekundarschule zugewiesene Schülerinnen und Schüler werden provisorisch aufgenommen. Am Ende des Probesemesters trifft die Kommission der Sekundarstufe I auf Antrag der Lehrerkonferenz den definitiven Zuweisungsentscheid.